Mit dem Longieren möchte man erreichen, dass das Pferd durch Dehnung der Oberlinie Schwung und Anlehnung findet.

 

Longieren ist eine sehr schöne Arbeit, um das Pferd zu lösen, auszubilden und zu kräftigen. Das Pferd ist mit Kappzaum ausgerüstet.

Die Longe wird im mittleren Ring des Kappzaums eingeschnallt.

 

Der Longenführer sollte stets Handschuhe und feste Schuhe tragen.

Eine Bauchtasche mit Leckerlies ist zu empfehlen.

 

Verschieden lange Longierpeitschen und Handarbeitsgerten sollten bereit stehen.

 

Das Pferd hat zuvor beim Führtraining schon gelernt auf Distanz zu gehen und den Abstand zwischen uns zu halten. Daneben kennt das Pferd auch die Signale zum Kopfsenken durch die Führarbeit.

 

Jetzt kann es losgehen. Durch das seitliche Biegen des Kopfes (Flexionieren) und das Signal am Kappzaum senkt das Pferd den Kopf.

 

Die Dehnungshaltung wurde also schon vorher vom Boden aus erarbeitet und gefestigt. Diese Position kennt das Pferd und so kann in entspannter Dehnungshlatung longiert werden.

 

Begonnen wird immer mit der Lösungsphase. Dabei wird die Muskulatur erwärmt und die Gelenke werden geschmiert. Diese Phase sollte je nach Witterung mindestens 15 Miunten dauern. Dabei kann das Pferd im Schritt schon eine Vielzahl verschiedener Übungen absolvieren. Anhalten, Rückwärtsrichten, Handwechsel, Volten usw....

 

Darauf folgt die Arbeitsphase, in dieser werden die verschiedenen Gangarten miteinander verknüpft und gemischt.

Immer im Mitgehryhtmus, kann man so Tempounterschiede ausführen, sowie Handwechsel, Übergänge, Anhalten, Rückwärtsrichten, über und durch Hindernisse longieren, Volten einbauen, verschiedene Zirkeldurchmesser und vieles mehr.............

 

Der Kreativität des Longenführers sind keine Grenzen gesetzt.

 

Man sollte die Arbeit mit der Entspannungsphase beenden und in dieser Phase keine anstrengenden Übungen mehr ausführen. Immer positiv arbeiten, dies gilt für alle Bereiche der Arbeit mit dem Pferd.

 

Versetzen Sie sich und Ihr Pferd in die Lage in angenehmer und entspannter Atomsphäre zu arbeiten, dies gilt für alle Bereiche der Arbeit mit dem Pferd. So kommen sie ständig zum loben und können souverän die Arbeit gestalten.

 

Ganz nach dem Leitsatz von Bea Borelle:

"Allzeit gut sortiert, damit nie was passiert."

 

Unser Rüstzeug für das Longieren ist die Stimme, die Peitsche, der Kappzaum.

 

Longieren mit Zaumzeug in das die Longe eingeschnallt ist, ist abzulehnen. Ebenso wie Hilfszügel und Sperriemen abzulehnen sind.

 

Die Pferde werden es Ihnen danken.

 

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